Donnerstag, 11. Juni 2015

Kurzbesuch in San Marino - Teil 2

 Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit San Marino zu besuchen.Ich lade Euch zu einen Rundgang durch die Festung La Guaita ein!





Das Land wird fälschlicherweise oft als Stadtstaat angesehen, entspricht jedoch nicht den Merkmalen eines solchen Staates. Die Republik San Marino befindet sich auf der Ostabdachung der etruskischen Apenninen. Die Nord-Süd-Ausdehnung von zwölf Kilometern wird fast komplett vom Rücken des steil nach Osten abfallenden kalkartigen Monte Titano durchzogen. Mit einer Höhe von 756 Metern ist er gleichzeitig der höchste Punkt der Republik. Der tiefste Punkt ist der Torrente Ausa mit 55 Metern. San Marino liegt bei 43°56’ Nord und 12°26’ Ost. Das Staatsgebiet hat annähernd die Form eines unregelmäßigen Vierecks und ist überwiegend hügelig. Es ist 60,57 Quadratkilometer groß. Die Grenzlänge zu Italien beträgt 39 Kilometer. Zwei größere Flüsse entspringen im Staatsgebiet: die Ausa und der Fiumicello. Des Weiteren durchfließen die Flüsse San Marino und Marano das Land, welches an die beiden italienischen Regionen Emilia-Romagna im Nordosten und Marken im Südwesten grenzt. Am südwestlichen Hang des Titano befindet sich die Hauptstadt San Marino. (Quelle: Wikipedia)







Um das Jahr 300 soll Marinus, ein dalmatischer Steinhauer von der Insel Rab, als Bauarbeiter in das damals aufstrebende Rimini gekommen sein. Noch bevor im Jahr 303 unter Kaiser Diokletian die letzte Christenverfolgung im Römischen Reich begann, flüchtete Marinus als Christ auf den nahe gelegenen Berg Titano. Nach und nach gesellten sich weitere Verfolgte zu ihm, und so bildete sich eine erste christliche Gemeinschaft auf dem Berg. Als offizielles Gründungsdatum wird heute der 3. September 301 angegeben. Als sich die Lage 311 mit dem Toleranzedikt von Nikomedia beruhigte, wurde Marinus vom Bischof von Rimini, Gaudenzio, zum Diakon ernannt und bekam von einer zum Christentum konvertierten römischen Patrizierin namens Donna Felicissima den Titano geschenkt. Nach dem Tod ihres Namenspatrons im Herbst 366 begründete sich San Marino als Republik auf dessen legendäre letzte Worte: „Relinquo vos liberos ab utroque homine“ („Ich lasse euch frei von beiden Menschen zurück“). (Quelle: Wikipedia)



Der erste echte Beweis für das Vorhandensein einer Gemeinschaft auf dem Berg Titano stammt von Eugippius, der in seiner um das Jahr 511 vollendeten Vita Sancti Severini auch von einem Mönch auf eben jenem Berg berichtete und das Gebiet schon damals als San Marino bezeichnete. Spätere Dokumente wie das Feretranische Urteil aus dem Jahr 885 zeugen von einem organisierten und stolzen öffentlichen Leben. Laut Urteil konnten Nachbarbischöfe keine Ansprüche auf san-marinesisches Land durchsetzen. (Quelle: Wikipedia)



In den ersten Jahrhunderten war der beste Schutz gegen Feinde die Tatsache, dass die Existenz der kleinen Gemeinschaft nur wenigen bekannt war. Trotzdem wurde im 10. Jahrhundert mit dem Bau von Befestigungsanlagen begonnen. Bestätigungen dafür finden sich in einer Urkunde König Berengars II. aus dem Jahr 951 und in einer Bulle Papst Honorius’ II. von 1126. 1371 schrieb Kardinal Anglico, dass die Stadt „auf einem sehr hohen Felsblock liegt, auf dessen Gipfel drei riesige Burgen emporragen“. Im Laufe der Zeit wurden diese drei Burgen weiter ausgebaut und die Wasserversorgung autarkisiert, indem riesige Zisternen zum Speichern von Regenwasser in den Stein geschlagen wurden. Unterhalb des Regierungspalastes findet man noch heute Zisternen, die zwischen 1472 und 1478 entstanden sind. (Quelle: Wikipedia)




Ich hoffe, mein Rundgang hat Euch gefallen!


Hier findet ihr den ersten Teil des Rundgangs:
Kurzbesuch in San Marino - Teil 1



Kommentare:

  1. Der Ort gefällt mir gut.
    Ich habe irgendwie das Gefühl, daß alle deiner Bilder unscharf sind, täusche ich mich nur oder sind sie vielleicht mir Absicht so eingestellt? Liebe Grüße

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    1. Andi, keine Ahnung warum das diesmal so ist, es ärgert mich ganz schön! Vielen lieben Dank.

      Wünsche Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße Andy

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  2. Ein herrlicher Ort. Diese urigen Gassen. Traumhaft schön dort.
    Schade, dass Du nicht länger dort bleiben konntest.
    Tolle Eindrücke hast Du mitgebracht.

    Und was die Unschärfe angeht, die Andi angesprochen hat. Ja, die sehe ich auch.
    Nur wenn man sie vergrößert anschaut, sind sie vollkommen scharf.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Ja, wäre gerne länger dort geblieben. Dort gibt es massig an Motiven :-))) Keine Ahnung warum das mit der Unschärfe so ist :-/

      Wünsche Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße Andy

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  3. Ein schöner Ort...Durch die Gassen würde ich auch gerne mal schlendern...

    LG Sabine

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    1. Kann ich nur empfehlen, Sabine!

      Wünsche Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße Andy

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  4. Ich habe mir gerade beide Teile angeschaut.
    Wirklich ein wunderschöner Ort und du hast so tolle Bilder mitgebracht.
    Ich bekomme sofort wieder Fernweh!

    LG
    Angela

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  5. Herrlich! Die hübschen Gassen ... hach ...

    LG

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