Mittwoch, 23. April 2014

Impressionen vom Hohen Neuffen - Teil 2


Der Blick auf den Hohen Neuffen vom Ortseingang Neuffen



Ein Blick in und durch die Ruine



Fantastische Aussicht vom Hohen Neuffen auf die Schwäbische Alb und ins Neckartal!




Der letzte Aufstieg vor dem Haupttor




Wie andere Festungen auch diente der Hohenneuffen stets als Landesgefängnis, in dem wichtige Gefangene festgesetzt und falls notwendig auch gefoltert wurden. Die Schicksale einiger sind bekannt. Ein junger Graf von Helfenstein, Friedrich, stürzte sich 1502 bei einem Fluchtversuch in den Tod. 1512 ließ Herzog Ulrich den Abt des Klosters Zwiefalten, Georg Fischer, hier festhalten. Auch der hochbetagte Tübinger Vogt Konrad Breuning war 1517 der Willkür des Fürsten ausgesetzt und wurde nach Kerker und Folter in Stuttgart enthauptet. Im 17. Jahrhundert ereilte Matthäus Enzlin, den Kanzler Herzog Friedrichs, ein ähnliches Schicksal. Im Jahr 1737 wurde Joseph Süß Oppenheimer, der jüdische Hoffaktor und persönliche Finanzberater des Herzogs Karl Alexanders, einige Wochen auf dem Hohenneuffen eingekerkert, bevor er auf die Festung Hohenasperg verlegt wurde und 1738 als Opfer eines Justizmordes vor den Toren Stuttgarts hingerichtet wurde.
Der württembergische Herzog Karl Alexander wollte den Hohenneuffen im 18. Jahrhundert zu einer Festung nach französischem Vorbild ausbauen; er starb aber vor der Vollendung, sein Nachfolger Carl Eugen gab den Plan angesichts der hohen Kosten und des zweifelhaften militärischen Nutzens bald auf. 1793 wurde die Schleifung der Festung und der Verkauf der Baumaterialien beschlossen. Ab 1795 wurde sie nicht mehr genutzt und 1801 endgültig zum Abbruch freigegeben. Dieser begann dann zwei Jahre später. Die Bewohner der Umgebung waren froh über das günstige Baumaterial. Erst ab 1830 begann man, die Reste zu sichern, in den 1860er Jahren wurde die Ruine zugänglich gemacht. 1862 wurde im Gebäude am oberen Burghof eine Gaststätte eingerichtet.

Im Zweiten Weltkrieg war der Hohenneuffen eine Fliegerwache.

Die Militärregierungen der Besatzungszonen gründeten 1945/46 die Länder Württemberg-Baden in der amerikanischen sowie Württemberg-Hohenzollern und Baden (so genannt, obwohl es nur den südlichen Teil des Landes umfasste) in der französischen Zone. Als 1948 deutlich wurde, dass für das westliche Deutschland eine Verfassung erarbeitet wurde, ergriffen einige Politiker die Initiative, sie wollten einen Zusammenschluss der Länder im Südwesten. Der Regierungschef von Württemberg-Baden, Reinhold Maier, lud die Regierungen der drei Länder am 2. August 1948 zu einer Konferenz auf den Hohenneuffen ein. Er wollte eine erste Annäherung zustande bringen. Für Südbaden nahm eine Delegation unter Führung von Leo Wohleb teil, der ein kompromissloser Verfechter einer Wiederherstellung des Landes Baden war. Württemberg-Hohenzollern war durch seinen Innenminister Viktor Renner vertreten. In den Delegationen waren Minister, Parteivorsitzende, Abgeordnete und Beamte der drei Länder.

Der Tagungsort war mit Bedacht gewählt. Der weite Blick ins Land und vor allem die wenige Kilometer entfernte, einschneidende Zonengrenze zwischen den Kreisen Reutlingen und Nürtingen sollten beeindrucken. Abgeschieden von ihren Regierungen und der Öffentlichkeit wollten die Teilnehmer hier sachlich debattieren, gut bewirtet mit Täleswein. Eine Einigung kam am Schluss zwar nicht zustande, aber dennoch hatte das Treffen Anstöße gegeben, wichtige Weichen wurden gestellt. Diese Dreiländerkonferenz auf dem Hohenneuffen markiert damit den Beginn der jahrelangen Auseinandersetzung um die Bildung des Südweststaates Baden-Württemberg, der 1952 aus der Taufe gehoben wurde.

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Quelle: wikipedia.org







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Dienstag, 22. April 2014

Impressionen vom Hohen Neuffen - Teil 1

Die Burg Hohenneuffen ist die Ruine einer großen Höhenburg in Süddeutschland. Die Burg liegt oberhalb der Stadt Neuffen im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg und heute mein fotografisches Ziel.



der Eingang zur Friedrichsbastion und einer seiner Torwächter

die letzten Meter bis zum Toreingang und eine kleine geschichtliche Information zur Burg 




Eine Legende, die nicht den historischen Ereignissen entspricht, sagt folgendes: Die Leute auf der Burg gaben ihrem Esel das letzte Getreide, das sie noch übrig hatten, schlachteten ihn und warfen den gefüllten Magen des Tieres in das Lager der Feinde. Diese glaubten dadurch, dass die Belagerten noch genug Vorräte hätten, verloren die Geduld und zogen davon. Seitdem ist der Esel das „Maskottchen“ der Stadt Neuffen.


Raps, so weit das Auge sehen kann.... - Teil 2


Diese schöne Landschaft habe ich auf der Schwäbischen Alb gefunden. Quasi im Vorbeifahren :-)

Donnerstag, 17. April 2014

Frohe Ostern



Vielen Dank an Rosy Morles Bastelstube, die es erstellt haben.
http://www.morles-bastelstube.de/

Mittwoch, 16. April 2014

Rapsfelder - Landschaftsaufnahmen

Ein Versuch für mich auf einem fremden Territorium, nämlich der Landschaftsfotografie!



Ein Kessel Buntes







Ein Hase und ein Bär gehen durch den Wald. Auf einmal taucht eine Fee auf und sagt: 
"Jeder von euch hat 3 Wünsche". 
OK, der Bär fängt an: "Ich wünsche mir, dass alle Bären in diesem Wald weiblich sind und auf mich stehen". 
Die Fee guckt zwar komisch, aber erfüllt ihm den Wunsch. 
Der Hase sagt: "OK, ich wünsche mir ein Motorrad". 
Und *PLING*: ein Motorrad steht vor ihm. 
Der Bär: "Ich wünsche mir, dass alle Bären hier im Land weiblich sind und auf mich stehen". 
Die Fee erfüllt ihm auch diesen Wunsch. 
Der Hase sagt:" Hm, ich habe ein Motorrad, aber ich will auch einen Helm dafür". 
Und *PLING* bekommt er einen Helm. 
Der Bär "Ich wünsche mir, dass ALLE Bären auf der Erde weiblich sind und auf mich stehen". 
Wieder erfüllt ihm die Fee diesen Wunsch. 
Der Hase hat seinen letzten Wunsch und sagt: "Ich wünsche mir, dass der Bär schwul ist", setzt sich den Helm auf und fährt mit dem Motorrad davon...

Sonntag, 13. April 2014

Gänseblümchen






Frühling

Wie wundervoll ist die Natur !
Man sieht so viele Blüten,
auch sieht man Schafe auf der Flur
und Schäfer, die sie hüten.
Ein leises Lied erklingt im Tal:
der müde Wandrer singt es.
Ein süßer Duft ist überall,
nur hier im Zimmer stinkt es !

Heinz Erhardt 

Samstag, 12. April 2014

ja, ist es den schon wieder Weihnachten?


Taraxacum officinale - Pusteblume


Löwenzahn



Löwenzahn ist schon seit jeher
als höchst kriegerisch verschrien,
denn er lässt bei gutem Winde
Fallschirmtruppen feindwärts ziehn.
Und ich sitz auf der Veranda
und verzehre meine Suppe
und entdecke in derselben
zwei Versprengte dieser Truppe!

Heinz Erhardt